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30 Meter über dem Atlantik – Nerven beweisen auf der einzigen Seilbrücke Irlands

Cliff


Ner­ven­kit­zel vor spek­ta­ku­lä­rer Natur­ku­lis­se gibt es auf der ein­zi­gen Seil­brü­cke der grü­nen Insel in der nord­iri­schen Graf­schaft Antrim: die Carrick-a-Rede Rope Bridge befin­det sich nur zwei Kilo­me­ter vom Küs­te­nört­chen und „Game of Thrones“-Drehort Ball­in­toy ent­fernt. Die ers­te Ver­si­on der 20 m lan­gen und knapp 30 m über dem Atlan­tik schwin­gen­den Hän­ge­brü­cke wur­de bereits vor über 250 Jah­ren von Fischern gespannt, um das Fest­land mit der gleich­na­mi­gen Fel­sen­in­sel Carrick-a-Rede zu ver­bin­den, von wo aus sie bes­se­ren Zugriff auf vor­bei­zie­hen­de Lachs­schwär­me hat­ten.

Heu­te gilt die Kon­struk­ti­on, die in ihrer jet­zi­gen Form seit 2008 exis­tiert, als span­nen­de Attrak­ti­on an der Cau­se­way Coas­tal Rou­te, die trotz beid­sei­ti­ger Hand­läu­fe schon eini­gen Men­schen das Fürch­ten lehr­te. Ner­ven­star­ke wer­den mit einem wun­der­ba­ren Rund­um­blick belohnt, der bei kla­rem Him­mel bis zur Insel Rath­lin und manch­mal sogar bis nach Schott­land reicht. Im Jahr 2014 erhielt das Gebiet zudem den Sta­tus Dark Sky Dis­co­very, denn auf­grund kaum vor­han­de­ner künst­li­cher Licht­quel­len kann man hier den Ster­nen­him­mel sehr gut beob­ach­ten.

Ein letz­ter Tipp: Nur 16 Kilo­me­ter west­lich von der Carrick-a-Rede Rope Bridge, ent­lang der Küs­ten­stra­ße, befin­det sich eines von nur drei UNESCO-Weltkulturerbestätten Irlands: Der welt­be­rühm­te Giant’s Cau­se­way. Die sagen­um­wo­be­ne geo­lo­gi­sche For­ma­ti­on besteht aus ca. 40.000 sechs­ecki­gen Basalt­säu­len und ent­stand vor 50 – 60 Mil­lio­nen Jah­ren im Ter­ti­är, als die letz­ten Dino­sau­ri­er­ar­ten noch die Erde bevöl­ker­ten.


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